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Förderung der Berufsbildung – aktuelle Tendenzen auf den verschiedenen Kontinenten

Westafrika

Swisscontact hat seine Strategien zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Afrika in den letzten zehn Jahren diversifiziert und einen flexibleren Ansatz gewählt. Swisscontact konzipiert und realisiert in Zusammenarbeit mit den öffentlichen und privaten Akteuren vor Ort auf den verschiedenen Ebenen (zentral, dezentral und dezentral) Berufsbildungs- und Integrationsprogramme. Sie passen sich an den Kontext an, sei es sozial, politisch, kulturell, wirtschaftlich oder ökologisch.

Die von Swisscontact umgesetzten Projekte in Westafrika richten sich auf die Bekämpfung der Unterbeschäftigung und hohen Jugendarbeitslosigkeit. Dies bedeutet, dass duale, insbesondere aber modular aufgebaute Ausbildungen zugunsten der jugendlichen Bevölkerung gefördert werden. Eine Vielzahl von Ausbildungsangeboten wird mit Arbeitsmarkt- und Ausbildungsinformationen kombiniert. Die Aktivitäten sind konkret auf die Nachfrage des formellen und informellen Arbeitsmarktes sowie auf Selbstbeschäftigung ausgerichtet. Projekte positionieren sich damit als wichtiger Brückenbauer zwischen dem staatlichen und dem privaten Sektor und übernehmen im politischen Dialog eine bedeutende Rolle. Dies trägt zu einem nachhaltigen Systemwechsel bei.

Ost- und Zentralafrika

Für viele junge Menschen in Ost- und Zentralafrika ist die Chance auf eine gute Ausbildung begrenzt.  In den meisten Fällen hängt die Möglichkeit, ein profitables Unternehmen zu gründen oder in der formalen Wirtschaft zu arbeiten, vom Bildungsniveau des Einzelnen ab. Swisscontact begegnet mit ihren Projektinterventionen den Herausforderungen wie Fachkräftemangel, schwachen Berufsbildungseinrichtungen und Ausbildungssystemen, unzureichenden Qualifikationsrahmen und einem schwachen Privatsektor.

Asien

Die regionalen Integrationsbemühungen durch die ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft (AEC) wird den Weg für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ebnen, die Regierungen in Südostasien streben hohe Wachstumsraten an. Eine der Folgen dieses rasanten Wachstums ist ein immer grösserer Mangel an qualifizierten und teilqualifizierten Arbeitskräften. In Bangladesch, Indonesien, Kambodscha, Laos, Myanmar und Nepal setzt Swisscontact zurzeit rund ein Dutzend Projekte im Bereich der Berufsbildung um.

Lateinamerika

Im Vordergrund der Projektarbeit von Swisscontact steht die Arbeitsmarktintegration dank fundierter marktorientierter Berufsbildung, Zertifizierung von technischen Fähigkeiten für zurückkehrenden Migrantinnen und Migranten in Zentralamerika und die Förderung des Unternehmertums. Die Entwicklung von Ausbildungselementen unterstützt bestehende Klein- und Mittelbetriebe und initiiert Betriebsgründungen.

Osteuropa

Eine qualitativ hochwertige Berufsbildung ist für Osteuropa eine valable, aber keine schnelle Lösung zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit. Durch die Reorganisation der Anbieterlandschaft der beruflichen Bildung und die forcierte Aufnahme des sozialen Dialogs mit allen relevanten Partnern gibt es viele positive Anzeichen für Veränderungen. Die Ergänzung des Engagements in der formalen Grundbildung um nicht-formale Komponenten steht im Fokus der Projektaktivitäten. Ziel ist, die Qualität der beruflichen Bildung suksessive an europäische Standards anzupassen.

Die Archiv-Bilder dieser Website wurden freundlicherweise vom Archiv für Zeitgeschichte bereitgestellt.

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