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Seit 60 Jahren für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum engagiert

Swisscontact setzt sich dafür ein, dass Menschen ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft verbessern können - seit der Gründung vor 60 Jahren. Dies gelingt immer dann, wenn die Menschen am lokalen Wirtschaftsleben teilnehmen können: als Produzenten, Arbeitnehmer oder als Konsumenten.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Swisscontact von Anfang an eng mit der Privatwirtschaft zusammengearbeitet. Schweizer Unternehmen unterstützen die Stiftung, und die Projekte in den Partnerländern werden gemeinsam mit lokalen Firmen umgesetzt. Damit trägt Swisscontact zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung bei. Mit dem fundierten Verständnis des lokalen Umfelds und seiner Herausforderungen vermag die Stiftung auch die soziale und ökologische Nachhaltigkeit zu fördern.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Berufsbildung. Schon im Gründungsjahr legte Swisscontact in Indien die Basis, um 1962 die erste Berufsschule zu eröffnen. In den 1960er- und 70er-Jahren folgten zahlreiche Lehrwerkstätten in Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa. Ausgehend vom Schweizer Modell der dualen Berufsbildung, entwickelte sich der methodische Ansatz laufend weiter. In den letzten zwei Dekaden rückte vor allem die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in den Vordergrund. Dies erfordert berufliche Ausbildungsprogramme, welche Erwerbstätigkeit und Arbeitsmarktintegration fördern. Allein in den letzten fünf Jahren haben rund 353 000 Menschen von den praxisorientierten Aus- und Weiterbildungsprojekten von Swisscontact profitiert.


Über die Jahre haben wir gelernt, dass sich effektive Entwicklungszusammenarbeit auch dadurch auszeichnet, dass gesamte Marktsysteme betrachtet werden und nicht nur einzelne Marktteilnehmer wie Bauern oder Unternehmen. Unsere Projektarbeit richtet sich daher vermehrt auf das Ziel aus, lokale Marktsysteme nachhaltig zu stimulieren und nutzbringend für die Menschen auszugestalten. Mit diesem Ansatz gelingt es, mehr Breitenwirkung zu erzielen und mehr Menschen den Zugang zu verbesserter Produktion, zu Geschäftsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Von 2013 bis 2017 konnten rund 2,6 Millionen Kleinbauern und -bäuerinnen sowie Kleinunternehmer und -unternehmerinnen ihr Einkommen dank den Aktivitäten von Swisscontact erhöhen.


Schliesslich hat sich in der Entwicklungszusammenarbeit auch die Einsicht durchgesetzt, dass solide Partnerschaften für den Erfolg entscheidend sind, mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort oder auch hier in der Schweiz. Wir sind dankbar für diese Partnerschaften, die es uns erlauben, unsere Arbeit breit abzustützen, Synergien zu nutzen, Skalierbarkeit zu fördern und das erlangte Wissen zu teilen und weiterzugeben.


Seit der Gründung von Swisscontact vor 60 Jahren hat sich die Welt und mit ihr die Entwicklungszusammenarbeit stark gewandelt. Das zeigt die Geschichte unserer Stiftung. Stets war es unser Bestreben, uns den veränderten internationalen und lokalen Verhältnissen anzupassen und unsere Beiträge relevant zu gestalten. Wir sind zuversichtlich, dass es uns dank dieser Erfahrung auch in Zukunft gelingen wird, mit unserer Arbeit grosse Wirkung zu erzielen und einer Vielzahl von Menschen Lebensperspektiven und wirtschaftliche Möglichkeiten zu eröffnen.


Wir danken allen unseren Partnern und Freunden für die vertrauensvolle Unterstützung in den vergangenen 60 Jahren und unseren Mitarbeitenden in aller Welt für ihr grosses, unermüdliches Engagement.


Heinrich M. Lanz          Samuel Bon
Präsident                      CEO

Die Archiv-Bilder dieser Website wurden freundlicherweise vom Archiv für Zeitgeschichte bereitgestellt.

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